Archiv für das Tag 'Geotargeting'

Seitensprung - Verdacht: Das Handy des Partners wird besonders häufig durschsucht.Wenn Sie im Besitz eines Android-Smartphones sind und Angst vor Spionage haben, sollten Sie mal einen Blick auf die Security-Suite mit dem Namen „AVAST!“ im Google-Play Store werfen.

Diese Software ist nämlich kurz gesagt Seitenspringers Albtraum, wenn es dem Partner gelingen sollte das Programm unbemerkt auf Ihrem Handy zu installieren.

Diese App ist im Prinzip etwas sehr sinnvolles: Sie schützt Ihr Handy vor versehentlich geladener Schadsoftware und stellt einen Echtzeit-Virsenscanner bereit, der im Hintergrund dafür sorgt dass Ihr Handy nicht „gekapert“ werden kann.

Das Diebstahl-Schutz Modul von Avast hat es aber in sich:
Dieser Programmteil kann verborgen installiert werden, tarnt sich mit einem harmlos aussehenden App-Namen und läuft fortan immer im Hintergrund mit. Was gut gemeint ist, lässt sich aber von eifersüchtigen Menschen auch anders nutzen. Wir wissen ja, wie einfallsreich manche Mitmenschen sind, wenn es darum geht ihren „geliebten“ Partner zu überführen und zu bespitzeln.

Den ganzen Beitrag lesen »

Soll ja keiner behaupten, dieses kleine Magazin hier wäre parteiisch und bevorzugt nur die Seitenspringer. Heute gibt es deswegen mal einen kleinen Ausflug in die Szene der eifersüchtigen Partner und Partnerinnen. Obwohl,.. Vielleicht bringt es ja auch den einen oder anderen „Täter“ ein wenig zum Nachdenken.

Man soll nicht glauben, wie treudoof manchmal die Seitenspringer sind. Und wie erfinderisch im konkreten Verdachtsfall die PartnerInnen werden, wenn es darum geht, dem untreuen Partner in der Beziehung die Verfehlungen nachzuweisen.

Da werden Ruflisten im Handy gecheckt, E-Mailkonten „geknackt“, heimlich SMS gelesen, an getragenener Unterwäsche geschnüffelt und sogar zerissene Bankbelege und Einzelverbindungsnachweise mühsam zusammengepuzzelt. Nur um einen bestehenden Verdacht auf einen begangenen Seitensprung zu erhärten.

Aber den Hund abgeschossen hat nun wieder mal der Suchmaschinen-Primus und Datenkonzern Google.
Unter dem Namen “ Google Latitude“ kann man, ein Internetfähiges Handy der neuesten Generation vorausgesetzt, ganz einfach feststellen wo sich das Handy (und damit natürlich auch der Besitzer des Handys) grade aufhält. Fast auf den Meter genau. Jederzeit ganz bequem per Internet. Ein Traum für jeden Eifersüchtigen, ein Alptraum für jeden Seitenspringer.

Klar, man muss ein Google-Konto haben und seine Einwilligung für die Nutzung des Services abgeben. Aber ein Partner, der heimlich die SMS durschstöbert, kann auch ein kleines Programm installieren und eine Einwilligung zum tracken erteilen – Ohne das der Besitzer des Handys das merkt. In der Folge ist der Partner jederzeit informiert, wo man sich grade aufhält. Stellt man sich jetzt noch vor, das sich der eifersüchtige Partner eine Rufnummer im Telefonbuch mit einem persönlichen Profil mit den Eigenschaften „Stumm, automatische Rufannahme“ versehen hat, ist die veritable Wanze in der Jackentasche perfekt.

Ein paranoides Szenario? Kann sein. 1984 lässt zumindest grüssen und die Installation des Ganzen auf einem Handy dauert keine zehn Minuten.

Stellt sich nur die Frage, auf welcher Basis eine Beziehung steht, in der sich die Partner gegenseitig nach bester Stasi-Manier ausspionieren!?

Ein Video – leider nur auf englisch – , das die Funktionsweise von Google Latitude erklärt finden Sie hier: