Seitensprung Beichten oder das schlechte Gewissen ertragen?

Die Gewissenskonflikte.
Ob jemand durch einen Seitensprung Gewissenskonflikte erleidet, ist eine gute Frage. Pauschal wird man die jedoch nicht beantworten können, da die Charaktere hier meist sehr unterschiedlich sind. Schließlich gibt es auch Seitenspringer, die absolut nicht die Spur von schlechtem Gewissen haben und dagegen absolut gefeit sind. In der Mehrzahl wird jedoch das besagte unliebsame Gefühl früher oder später einschleichen, um es gleich – wie eine Nebelwand – schnell wieder verschwinden zu lassen. Ist die Liebe zum Partner allerdings emotional sehr groß, könnte das vielbesagte „schlechte Gewissen“ ganz unverhofft auftauchen. Zweifel und Hader sind dann angesagt und nächtelanges Grübeln. Neigen Sie dann vielleicht auch zu schlaflosen Nächten? Ihr Partner würde es garantiert bemerken und misstrauisch werden.

Also den Seitensprung beichten?
Für viele beginnt die quälende Situation der ständigen Gewissenkonflikte mit dem Gedanken der ultimativen „Beichte“ nach dem Sündenfall. Doch für wen ist eine solche Beichte überhaupt die Lösung? Der Denkansatz lautet: Wie ist ihr Partner gestrickt? Könnte er eine solche unverhoffte Beichte verkraften? Würde er ihnen den Fehltritt verzeihen? Ist der Riss in der Vertrauensbasis zu kitten oder bleibt ein Scherbenhaufen zurück? Haben Sie einen Partner, der stets in Krisen hinter ihnen gestanden ist und mit ihnen durch Dick und Dünn ging, ohne mit der Wimper zu zucken? Dann haben Sie die besten Chancen, als reuiger Sünder wieder zu ihrem Partner zurück zu kehren, mit dem dezenten Hinweis, das ja eigentlich sie beide an der Misere die Schuld tragen und das Sie ja – das eigentliche Opfer sind. Ist ihr Partner jedoch eher sehr sensibel und äußert selten seine eigenen Bedürfnisse oder Bedenken, so ist der Gefahrenpunkt sehr groß, dass er sie diesmal ganz unverhofft verlässt, anstatt lange Diskussionen zu führen.

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