08.07.2008
Internet-Seitensprung: Richtig damit umgehen.
Natürlich ist nicht alles Gold was glänzt. Die einfache Verfügbarkeit des Mediums und die niedrige Hemmschwelle führen mitunter auch zu Problemen:
Da es im Internet sehr leicht ist, seine wahre Identität, sowie Alter und Geschlecht zu verbergen, kommt es hin und wieder vor, dass sich einer der virtuellen Seitensprung-Partner nur einen Scherz aus der ganzen Situation macht; statt dem jungen, hübschen Mädchen von 25 Jahren sitzt vielleicht ein dickbäuchiger alter Greis am anderen Ende – was an sich schon mal keine so anregende Vorstellung ist.
Leider gibt es auch immer wieder Fälle, in denen Cybersex zur Online-Belästigung führt, was mit sexueller Belästigung vergleichbar ist. Solche Personen hören dann einfach nicht damit auf, andere User mit ihren Nachrichten zu belästigen, trotz des ausdrücklichen Wunsches, den Kontakt abzubrechen. Besonders Frauen sind davon betroffen, denn manche User gehen sogar so weit, dass Sie alles versuchen, die betreffende Person in der Realität zu treffen, obwohl diese ganz offensichtlich nicht an einem wirklichen sexuellen Kontakt interessiert ist. Es kann sogar soweit gehen, dass junge Mädchen und Frauen durch virtuelle Vergewaltigung und Cyberprostitution nachhaltig geschädigt werden.
Wie man sieht, sind Cybersexkontakte oftmals keine wirklich seriöse Sache, seien Sie also stets auf der Hut in Allem was Sie tun und vor allem was Sie im Internet von sich preisgeben. Aber genau aus diesem Grund darf CS eigentlich nicht mit einem echten Seitensprung verglichen werden, da (normalerweise) noch nicht
einmal ein echtes Treffen stattgefunden hat – ganz zu schweigen von einer echten körperlichen Berührung.