Schon Grossmutter sagte uns Kleinen damals immer: “Was nix kost’, dat taucht auch nix!” oder, etwas seriöser formuliert, “Billig muss nicht Preiswert sein!”.

Was steckt hinter dieser Aussage, besonders wenn man auf der Suche nach einem amourösen Abenteuer im Internet unterwegs ist? Bieten die vielen “kostenlosen” Anbieter nicht die besseren Chancen auf einen “Treffer” als die teuren Agenturen, die das Blaue vom Himmel herunter versprechen?

Versuch macht kluch, .. Also haben wir uns im Internet mal umgesehen und fassen unsere Erfahrungen hier kurz zusammen.

Als Proband für die Kostenlos-Fraktion haben wir die im Sexbörsen-Test vom Kontaktanzeigen.net Katalog  bestplatzierte kostenlose Sex-Kontaktbörse gewählt: Poppen.de im Detail.

Als Kontrahent zieht die ebenfalls top bewertete Agentur “Lovepoint” in Feld. Lovepoint gehört eher zu den höherpreisigen Vermittlungsagenturen. Wo hier der Unterschied liegt, kommt im weiteren Verlauf noch deutlich zum Vorschein. Die Vorstellung von Lovepoint finden Sie hier.

Also: Was ist nun besser? Kostenlos oder Premium?
Die Antwort ist nicht so einfach, wie man sich vielleicht denkt…

Beide Modelle haben Ihre Vor- und Nachteile und wie immer kommt es darauf an, was Sie suchen oder von sich bekanntgeben möchten.

Denn da sehen wir die Hauptunterschiede beider Systeme: Poppen.de als “kostenlose” Sex-Börse hat ganz eindeutig einen ausgeprägten Community-Charakter. Da heisst es “sehen und gesehen werden” – Ohne die aktive Teilnahme am Ganzen sind die Erfolgschancen ziemlich gering. Naturgemäss ist der Männeranteil bei Poppen.de gewaltig. Auf eine Frau kommen dort locker zehn Männer. Da heisst es also Flagge zeigen: Ohne perfekt ausgefülltes Profil mit ansprechenden, niveauvollen Fotos neugierig machen, geht auf der Passivseite gar nichts.
Da die teilnehmenden Damen, so sie denn Echt sind, mit Nachrichten förmlich zugeballert werden, ist auf der Aktivseite ein selbstbewusstes Herantreten an eben diese Damen erforderlich.
Soll heissen: Locker formulierte, niveuvolle und auf das jeweilige Profil im Detail abgestimmte Anschreiben sind Pflicht.

Beim ersten Aufruf der Startseite von Poppen.de fiel uns auf, das es mit der von vielen Menschen grade in dem Bereich gewünschten Anonymität anscheinend nicht weit her ist: Die Startseite ist wohlgefüllt von Userfotos, teilweise gut erkennbar. Wer’s mag, von seinem Arbeitskollegen in eindeutiger Pose auf einer ebenso eindeutigen Seite erkannt zu werden, sollte sich davon nicht schrecken lassen.

Aber es gibt ja ein Heilmittel gegen den Unbill: Einfach ein kostenpflichtiges Upgrade der Mitgliedschaft lösen und schon ist man im Posteingang der Frauen bevorzugt zu sehen, hat man eine geheime Fotogalerie und darf mehr als zehn Nachrichten am Tag versenden. Auch sinnvolle Funktionen wie der “Fake-Check”, eine dedizierte Suche nach “Frischfleisch” (Neulinge) oder der durchaus Sinn machende Unsichtbar-Modus auf Poppen.de ist erst gegen Bares möglich.

Um das “kostenlose” Portal von Poppen.de also sinnvoll Nutzen zu können, sind mindestens 3,49 Euro im Monat fällig. Auf das Jahr gerechnet kostet die “kostenlose” Mitgliedschaft bei Poppen de also knapp 42,00 Euro.

Im Vergleich dazu ist die Sex-Kontaktvermittlung Lovepoint richtig teuer: 12,40 Euro kostet die Vermittlung von Sexkontakten hier pro Monat, wenn man die Jahresmitgliedschaft wählt. Das ist knapp vier mal so teuer als Poppen.de. Wie rechtfertigt Lovepoint diesen Unterschied?

Im Gegensatz zu Poppen.de befindet man sich bei Lovepoint in einer komplett nach Aussen abgeschotteten, von neugierigen Blicken geschützen Umgebung. Wenn man dort einen Arbeitskollegen oder eine Arbeitskollegin trifft, kann man sicher sein, dass das nicht an die Öffentlichkeit kommt – Er oder Sie sucht garantiert das Selbe…

Die anonyme Umgebung hat übrigens zum Effekt, dass sich in Etwa gleich viele Männer wie Frauen bei Lovepoint anmelden. Das Geschlechterverhältnis ist sehr ausgewogen. Gleichzeitig hat Lovepoint ein starkes Interesse daran, keine Fakes in der Datenbank zu haben. Es existieren daher effektive Filtermechanismen, die Fakes sehr gut heraus sortieren.

Die eigentliche Partnersuche nach einem Sexkontakt gestaltet sich auch unterschiedlich. Während man bei Poppen.de selbst auf die Suche gehen muss, bekommt man bei Lovepoint.de Kontaktvorschläge auf die man ganz einfach reagieren kann. So werden potentielle Sexpartner aufeinander aufmerksam gemacht. Das System stellt dabei sicher, das nur passende Partner einander vorgestellt werden.

Der Mailaustausch, also der Kontakt selbst, findet in beiden Fällen – bei Poppen.de und bei Lovepoint.de – über das interne Mailsystem statt. Allerdings gibt es bei Poppen.de noch einen für alle Mitglieder offenen Sexchat und ein rege genutztes Mitglieder-Forum.

Unser Fazit:
In Sachen Kommunikation und Mitgliederzahl hat Poppen.de ganz klar die Nase vorn. Da es sich aber um ein reines Sexportal handelt, werden Menschen, die Anonym bleiben möchten und /oder einen Seitensprung suchen, dort nicht glücklich werden. Auch ist der Männerüberschuss nicht zu unterschätzen: Um eine Prinzessin küssen zu dürfen, wird Mann sich ganz schön in’s Zeug legen müssen. Wahrscheinlich wird es dort auch eine rege Szene von Mehrfachkontaktern geben.
Wer also sehr kommunikativ ist und aktiv an einer Sex-Community teilnehmen möchte, für den ist Poppen.de die richtige Wahl.

Sollten Sie aber Wert auf Diskretion, ein ausgewogenes Verhältnis von Mann und Frau legen und auch ein gewisses Mass an exklusiverem Service legen ist Lovepoint Ihr Favorit. Suchen Sie einen Seitensprung-Partner müsen wir Ihnen sogar zur Mitgliedschaft bei Lovepoint raten: Dort ist das Risiko der Entdeckung geringer und Sie haben jederzeit die volle Kontrolle über Ihre Daten.
Da bei Lovepoint die Paare diskret zueinander geführt werden, müssen Sie auch nicht so “redegewandt” sein. Ein nette Anschreiben ist aber auch hier Pflicht.

Abschliessend ist also festzustellen: Schlecht und Gut gibt es in diesem Vergleich nicht. Beide Angebote haben Ihre Zielgruppe und bedienen diese professionell. Aus Seitensprung-Sicht gesehen ist das Angebot von Lovepoint zu bevorzugen. Wer es gerne gesellig hat und sich gerne präsentiert wird Poppen.de mögen.

Die Links zum Angebot:

Lovepoint.de – Unser Testsieger für die Seitensprung-Vermittlung

Poppen.de – Unser Testsieger für sie Sex-Community.

Weitere Informationsquellen:

Singlebörsen – Übersichtlich aufgelistet und verglichen.
Lovepoint im Detail.
Die besten Seitensprung Agenturen.

2 Kommentare zu “Was taugen kostenlose Sex-Börsen? Der Vergleich.”

  1. Jörgam 25.03.2010 um 19:35

    habe mich bei beiden portalen angemeldet und muss sagen, dass beides nicht wirklich funktioniert, ausser man kontaktiert bei poppen.de damen mit finanziellem interesse, denn die antworten fast alle. bei lovepoint gibt es jeden tag mindestens einen vorschlag, wobei die meisten profile von frauen nicht sehr aussagekräftig sind.
    kurz, poppen.de ist zeitverschwendung und lovepoint rausgeschmissenes geld. geht lieber los und lernt persönlich menschen kennen, da klappt es dann doch immernoch am besten.

  2. perleam 11.12.2010 um 16:30

    Also ich war 5 Jahre bei poppen.de angemeldet.
    Fazit: Frau / Mann kann da den ein oder anderen ehrlichen schon kennen lernen,aber ich persönlich finde diese seite NICHT gut.die AGB sowie der Datenschutz und das Widerrufrecht ist rechtswiedrig.poppen.de hat ihren Sitz in Hong Kong und deshalb schwer zubelangen.
    Die Mitglieder werden da künstlich hoch gehalten,so damit die Neuanmeldungen meinen das da wirklich 2,3 Millionen Mitglieder angemeldet wären.
    Mit ehrlicher Kritik und mit der Wahrheit was diese Seite betrifft kann Poppen.de NICHT umgehen.Unangenehme User werden da mundtot gemacht.Oder sogar gesperrt und gelöscht.
    Es gibt zu viele Fakes da.
    Ausserdem wird bei der Anmeldung KEIN PA Check durchgeführt,so dass sich auch Minderjährige anmelden können.Der neuste Clou bei Poppen.de ist , um FSK 18 Bilder zu sehen oder die Cam zu benutzen im Chat, muss man einen FSK CHeck machen der kostet 9,99 euro . Laut Gesetzt ist poppen.de dazu verpflichtet da das Gesetz vor 3 Jahren geändert worden ist.Bloss jetzt erst kommt Poppen.de damit an und zockt die User ab meine Meinung.
    Eine Premmitgliedschaft kostet alle 3 Monate 13,49 euro was vom Preis her eigentlich im Gegernsatz zu anderen Erotischenplattformen preiswert ist.Das wird von dem umstrittenden ” LIBERCO INKASSKO abgebucht ( achtung diese Firma hat es in sich )
    Aber es tummeln sich leider sehr viele schwarze Schafe auf Poppen.der rum.Männer und FRauen zu gleich.
    Zu viele Damen mit FI/TG Profilen, also zahlen fürs poppen.
    Wer sehr viel Geduld und auch ehrlich ist kann da schon den einen oder die eine kennen lernen.
    Nur den schnellen Sex umsonst gibt es da NICHT.Die Damen können sich die Herren da aussuchen,weil es mehr Damen sind als Herren.Und die Herren der Schöpfung sind der Meining ich melde mich da an und poppe sofort mich durch dier Betten !!!!
    FEHL am PLATZE meine HERREN.

    Also ausprobieren die Erwartungen nicht zu hoch schrauben, nette Leute kennen lernen und gut ist.

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